| Friedrich Düll ist neuer Präsident des Bayerischen Brauerbundes. |
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| Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 10:36 Uhr |
Die Delegiertenversammlung des traditionsreichen Verbandes (gegr. 1880) wählte den 48-jährigen Unterfranken zum Nachfolger von Michael Weiß (Heimenkirch, Allgäu), der 10 Jahre an der Spitze der Standes- und Interessenvertretung der bayerischen Brauwirtschaft stand.
Friedrich Düll ist 48 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Er ist Inhaber der gleichnamigen Privatbrauerei im unterfränkischen Krautheim bei Volkach. Zur Brauerei gehören eine eigene Mälzerei sowie ein Brauereigasthof, den Friedrich Düll gemeinsam mit seiner Frau betreibt. Friedrich Düll studierte von 1982-1987 Brauwesen und Getränketechnologie in Weihenstephan und schloss sein Studium als Diplom-Ingenieur ab. Nach praktischer Tätigkeit in Bremen trat er 1988 in den elterlichen Betrieb ein. Seit 1991 führt er das Unternehmen und ist seit 2000 alleiniger Inhaber der über 350 Jahre alten mittelständischen Traditionsbrauerei.
Der Bayerische Brauerbund e.V ist der Dachverband der bayerischen Brauwirtschaft mit Sitz in München. Satzungsmäßiger Zweck des Verbandes, dem Brauereien aller Größenklassen aus sämtlichen Regionen Bayerns (Brauereien in Bayern) angeschlossen sind und der heute rd. 90% des bayerischen Bierausstoßes repräsentiert, ist die "Wahrnehmung und Förderung der gemeinsamen Interessen der gesamten bayerischen Brauwirtschaft". Der Bayerische Brauerbund versteht sich als "Dienstleistungsbetrieb", der einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg seiner Mitgliedsbetriebe leistet. Er hilft durch eine kompetente Beratung bei betriebswirtschaftlichen oder technischen Fragestellungen, bei umweltrechtlichen oder -technischen Problemen, aber auch auf dem Gebiet des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts. Eine assoziierte Energieberatungsstelle des Bayerischen Brauerbundes (Energievergleiche, Energieberatung) sowie die Versicherungsstelle des Bayerischen Brauerbundes (Sondertarife für Verbandsmitglieder) runden das umfangreiche Serviceangebot des Verbandes ab. |